Freistaat Thüringen
Komplexe Sanierung/Denkmalschutz - Amtsgericht Sondershausen, Sondershausen
Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1851-1853 erbaut und wird seit seither für Gerichtszwecke genutzt. Die jetzt durchgeführte Baumaßnahme diente neben der Mauertrockenlegung, Fußbodenerneuerung, PAK-Sanierung u.a. Maßnahmen auch der Verbesserung des baulichen Brandschutzes als Fortsetzung und Weiterführung bisheriger Sanierungen. Ihre Realisierung wurde wegen der notwendig gewordenden Grundstücksteilung zugunsten der Nachbargrundstückserschließung mit Toraustausch, Fassadensanierung, Aufarbeitung der Eingangstüren, Erneuerung der Sicherheitsbeleuchtung, Parkettsanierung, u.a.) im Dezember 2019 erweitert, so dass die Bauleistungen im Juni 2021 abgeschlossen wurden. Vorhergehend erfolgte Anfang der 1990er Jahre eine Komplettsanierung. Auf Basis von deren restauratorischer Voruntersuchungen wurden insbesondere die Farbgebungen im Foyer und Treppenhaus sowie auch an der Fassade neu. Wesentliche Veränderungen in der Gebäudestruktur waren bis auf die Schaffung der ebenen Flurverbindung im Foyer von Nord- zum Südflügel, den Einbau der Archive im Kellergeschoss sowie die Erneuerung des Nordtreppenhauses aus früheren Zeiten nicht bekannt.
Für die Schaffung der Kellerflurverbindung als mögliche Flucht- und Rettungswege bis zu den süd- und nordseitigen Ausgängen wurde mittels einer Stahlbetonkonstruktion das Foyer im Bereich seines Höhenversprungs unterfangen. Die Stahlbetonwand sowie die ihr gegenüberliegende sanierte Bruchsteinwand lassen die historische Entwicklung ablesen. Der Einbau der Zutrittskontrolle im Foyer sowie des Innenaufzugs im Haupttreppenhaus erfolgte im Wesentlichen als Stahl-Glas-Konstruktionen. Beide wurden gestalterisch aufeinander abgestimmt, so dass ihre gleiche zeitliche Ergänzungsphase deutlich ist. Der Aufzug gestattet die barrierefreie Erreichbarkeit der Gerichtssäle und Büros im Obergeschoss. Für die Wachtmeister erleichtert er die Transportwege zu den Archiven und zu den Vorführzellen im Kellergeschoss.
Energetisch wurde die Heizungsanlage erneuert. In der Maßnahme wurde der Großteil der Büros mit Parkett aufgearbeitet, die Flure und Treppenhäuser renoviert, so dass das Gericht nun von außen nach innen Ankommende einladend empfängt.
Für die Schaffung der Kellerflurverbindung als mögliche Flucht- und Rettungswege bis zu den süd- und nordseitigen Ausgängen wurde mittels einer Stahlbetonkonstruktion das Foyer im Bereich seines Höhenversprungs unterfangen. Die Stahlbetonwand sowie die ihr gegenüberliegende sanierte Bruchsteinwand lassen die historische Entwicklung ablesen. Der Einbau der Zutrittskontrolle im Foyer sowie des Innenaufzugs im Haupttreppenhaus erfolgte im Wesentlichen als Stahl-Glas-Konstruktionen. Beide wurden gestalterisch aufeinander abgestimmt, so dass ihre gleiche zeitliche Ergänzungsphase deutlich ist. Der Aufzug gestattet die barrierefreie Erreichbarkeit der Gerichtssäle und Büros im Obergeschoss. Für die Wachtmeister erleichtert er die Transportwege zu den Archiven und zu den Vorführzellen im Kellergeschoss.
Energetisch wurde die Heizungsanlage erneuert. In der Maßnahme wurde der Großteil der Büros mit Parkett aufgearbeitet, die Flure und Treppenhäuser renoviert, so dass das Gericht nun von außen nach innen Ankommende einladend empfängt.
Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1851-1853 erbaut und wird seit seither für Gerichtszwecke genutzt. Die jetzt durchgeführte Baumaßnahme diente neben der Mauertrockenlegung, Fußbodenerneuerung, PAK-Sanierung u.a. Maßnahmen auch der Verbesserung des baulichen Brandschutzes als Fortsetzung und Weiterführung bisheriger Sanierungen. Ihre Realisierung wurde wegen der notwendig gewordenden Grundstücksteilung zugunsten der Nachbargrundstückserschließung mit Toraustausch, Fassadensanierung, Aufarbeitung der Eingangstüren, Erneuerung der Sicherheitsbeleuchtung, Parkettsanierung, u.a.) im Dezember 2019 erweitert, so dass die Bauleistungen im Juni 2021 abgeschlossen wurden. Vorhergehend erfolgte Anfang der 1990er Jahre eine Komplettsanierung. Auf Basis von deren restauratorischer Voruntersuchungen wurden insbesondere die Farbgebungen im Foyer und Treppenhaus sowie auch an der Fassade neu. Wesentliche Veränderungen in der Gebäudestruktur waren bis auf die Schaffung der ebenen Flurverbindung im Foyer von Nord- zum Südflügel, den Einbau der Archive im Kellergeschoss sowie die Erneuerung des Nordtreppenhauses aus früheren Zeiten nicht bekannt.
Für die Schaffung der Kellerflurverbindung als mögliche Flucht- und Rettungswege bis zu den süd- und nordseitigen Ausgängen wurde mittels einer Stahlbetonkonstruktion das Foyer im Bereich seines Höhenversprungs unterfangen. Die Stahlbetonwand sowie die ihr gegenüberliegende sanierte Bruchsteinwand lassen die historische Entwicklung ablesen. Der Einbau der Zutrittskontrolle im Foyer sowie des Innenaufzugs im Haupttreppenhaus erfolgte im Wesentlichen als Stahl-Glas-Konstruktionen. Beide wurden gestalterisch aufeinander abgestimmt, so dass ihre gleiche zeitliche Ergänzungsphase deutlich ist. Der Aufzug gestattet die barrierefreie Erreichbarkeit der Gerichtssäle und Büros im Obergeschoss. Für die Wachtmeister erleichtert er die Transportwege zu den Archiven und zu den Vorführzellen im Kellergeschoss.
Energetisch wurde die Heizungsanlage erneuert. In der Maßnahme wurde der Großteil der Büros mit Parkett aufgearbeitet, die Flure und Treppenhäuser renoviert, so dass das Gericht nun von außen nach innen Ankommende einladend empfängt.
Für die Schaffung der Kellerflurverbindung als mögliche Flucht- und Rettungswege bis zu den süd- und nordseitigen Ausgängen wurde mittels einer Stahlbetonkonstruktion das Foyer im Bereich seines Höhenversprungs unterfangen. Die Stahlbetonwand sowie die ihr gegenüberliegende sanierte Bruchsteinwand lassen die historische Entwicklung ablesen. Der Einbau der Zutrittskontrolle im Foyer sowie des Innenaufzugs im Haupttreppenhaus erfolgte im Wesentlichen als Stahl-Glas-Konstruktionen. Beide wurden gestalterisch aufeinander abgestimmt, so dass ihre gleiche zeitliche Ergänzungsphase deutlich ist. Der Aufzug gestattet die barrierefreie Erreichbarkeit der Gerichtssäle und Büros im Obergeschoss. Für die Wachtmeister erleichtert er die Transportwege zu den Archiven und zu den Vorführzellen im Kellergeschoss.
Energetisch wurde die Heizungsanlage erneuert. In der Maßnahme wurde der Großteil der Büros mit Parkett aufgearbeitet, die Flure und Treppenhäuser renoviert, so dass das Gericht nun von außen nach innen Ankommende einladend empfängt.